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Katastrophenmedizin

Zielsetzung und Definition:

Ereignisse wie das Elbehochwasser 2002, der drohende Dacheinsturz des Berliner Hauptbahnhofs 2007, Großveranstaltungen wie die Europameisterschaft 2006 und die Leichtathletik Weltmeisterschaft 2009 in Berlin zeigen die Notwendigkeit einer notfallmedizinischen Vorsorgeplanung.

Unter Katastrophenmedizin versteht man sämtliche medizinischen Hilfsmaßnahmen, die sich an Patienten und Betroffene im Rahmen einer Katastrophe richten. Im Rahmen der Katastrophenmedizinischen Vorsorgeplanung werden Szenarien der gleichzeitigen Behandlung einer großen Anzahl von Verletzten, Erkrankten, Obdachlosen, Flüchtlingen und Patienten unter Zeitdruck mit meist ungenügenden Mitteln abgebildet. Dabei treten aufgrund der Vielzahl der betroffenen Personen individualmedizinische Aspekte in den Hintergrund.

Neben den Hauptaufgaben der internen und externen Gefahrenabwehr der Charité sind wir an nationalen und internationalen wissenschaftlichen Projekten beteiligt und beratend in Expertengremien tätig.

 

Aufgaben - Tätigkeiten

Krankenhausalarmplanung:

            Interne Gefahrenlage

            Externe Gefahrenlage

            CBRN- Gefahrenlage

Pilotprojekt mobile Dekontaminationseinheit gemeinsam mit Vivantes Friedrichshain und der Senatsverwaltung für Gesundheit in Berlin

Stetige Aus-/Fort- und Weiterbildung

Mitgestaltung Leitfaden Katastrophenmedizin der Schutzkommission beim Bundesministerium  des Inneren

 

Wissenschaft:

Katastrophennetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie

Dekontamination von Extremitäten-Verletzungen

Vorbereitung auf Terroranschläge, Krisen und Katstrophen (VoTeKK)

 

 

 

Kontakt:

 

christian.kleber(at)charite.de

 

                       

Internet:

http://www.dgkm.org

http://www.dgu-online.de

http://www.bbk.bund.de

http://www.berlin.de/sen/inneres/katastrophenschutz/