5. Lernziel
Kognitive Lernziele:
Die Studierenden sollen die spezifischen Aspekte der Bewegungsprüfung kennen:
- Ebenen (frontal, sagittal, transversal)
- Freiheitsgrade der Gelenke/ funktionelle Anatomie
- Neutral-Null-Methode (mit Definition)
- Kontrakturen (Definition und Bezeichnung)
- ?pathologische Beweglichkeit? (z.B. Fraktur, Pseudarthrose)
- Bandstabilität (allgemein)
- Bewegungsprüfungen der Wirbelsäule (Zeichen nach Schober und Ott, Finger-Boden-Abstand, Kinn-Jugulum-Abstand, Seitneige, Rotation)
- Hilfsmittel: Goniometer, Maßband
Anwendungsbezogene Lernziele:
Die Studierenden sollen
- eine Bewegungsprüfung durchführen und auch dokumentieren können
- aus den erhobenen Befunden erste Rückschlüsse auf die Diagnose ziehen können bzw. weitere diagnostische Schritte planen können
Emotionale Lernziele:
Die Studierenden sollen die Bedeutung der Bewegungsprüfung als spezifisch orthopädische Untersuchungstechnik erfassen und bei diesen Untersuchungstechniken auch erlernen Schmerzgrenzen des Patienten zu erkennen und zu bewerten. Die Auswirkung von Einschränkungen auf die Funktionsfähigkeit bezogen auf die spezifischen Belange des Patienten sollten erkannt werden.